der Firma Merial

    

    der Firma Bayer


 

 

Wir möchten Ihnen auf unserer Homepage die Gelegenheit bieten, im Raum Minden verloren gegangene oder gefundene Tiere vorzustellen. Vielleicht gelingt ja durch dieses Medium die Rückführung der kleinen Ausreißer ! Sollten Sie also ein Tier vermissen oder gefunden haben, dann senden Sie uns bitte möglichst ein gutes Foto und weitere Angaben (Tierart, Geschlecht, Alter, Farbe, Name, Kennzeichen, Datum und Ort des Verlustes/Fundes zu ! Wir werden dann Ihre Such- oder Fundanzeige auf der Seite gesucht oder gefunden dieser Homepage veröffentlichen.

Sollten Sie etwas zum Thema Tiere im Raum Minden bekannt geben wollen (zB: wenn Sie für den Urlaub einen Betreuer für Ihr Tier suchen, oder selbst Tiere betreuen wollen), dann teilen Sie uns das mit. Sollte Ihre Anzeige zu dieser Homepage passen, werden wir sie an das Schwarze Brett "heften"

 

 

 

 


 

    

Tipps und Informationen

    Elektronische Kennzeichnung von Tieren

Pro Jahr gehen in Deutschland 100.000 bis 300.000 Hunde und Katzen verloren. Entweder entlaufen sie oder werden gestohlen! Die meisten dieser Tiere sind für Frauchen oder Herrchen für immer verloren, da die Besitzer nicht ausfindig gemacht werden können. Was kann man dagegen tun? Zum einen gibt es Adresshülsen oder Plaketten, die am Halsband befestigt werden. Diese Art der Kennzeichnung geht jedoch sehr leicht verloren. Zum anderen  gibt es die Tätowierung. Nach dem neuen Tierschutzgesetz dürfen allerdings Welpen ab einem Alter von 14 Tagen nur noch in Narkose tätowiert werden! Das ist ein ziemlich hoher Aufwand und bedeutet  gleichzeitig Schmerzen für das Tier. Häufig verblassen die Tätowierun- gen mit der Zeit und sind dann kaum noch ablesbar oder sie können gefälscht werden. Die modernste und beste Lösung ist zum heutigen Zeitpunkt die Kennzeichnung mit einem elektronischen Transponder. Diese Art der Kennzeichnung belastet die Tiere kaum, ist fälschungssicher und ist das ganze Leben lang einfach ablesbar. Die einmalig auf der Welt vorkommende Nummer sollte bei einer zentralen Registrierstelle (z.B. bei TASSO, siehe bei den Links) zusammen mit der Anschrift des Besitzers hinterlegt werden. Dadurch können entlaufene Tiere schnell ihrem Besitzer wieder zugeführt werden. Das klappt selbst bei Tieren, die im Ausland entlaufen, da der Transponder einen Herkunftsländer-Code enthält. Die wichtigsten Gründe für eine Kennzeichnung liegen auf der Hand:

1. zur Identifizierung des Tieres bei Verlust  

2. zum sicheren Eigentumsnachweis

3. zum eindeutigen Abstammungsnachweis für Zuchtdokumente

4. zum reibungslosen Ablauf  bei Reisen in das Ausland

5. ist die elektronische Kennzeichnung in den meisten Bundesländern für die als gefährlich eingestuften Rassen und bei

   ALLEN Hunden, die eine Schulterhöhe von über 40cm und/oder ein Körpergewicht von über 20kg haben, zwingend

   vorgeschrieben.

Und wie funktioniert diese Kennzeichnung? Das Tier wird mit einem Mikrochip markiert in dem eine 15-stellige einmalig auf der Welt vorkommende Nummer gespeichert ist. (Die ersten 3 Ziffern sind der Länder-Code. Für Deutschland: 276) Und so sieht z.B. der nur 13,3 x 2mm Backhome-Transponder der Firma Virbac aus, der aus Mikrochip, Antenne und Bio-Glaskapsel besteht:

                                                    

Fast alle Haustiere, selbst Reptilien und Fische können einen solchen Transponder bekommen. Zum schnellen Auffinden wird bei Hunden, Katzen und Nagern der Transponder von ihrer Tierärztin oder ihrem Tierarzt an der linken Halsseite mit einem Applikator wie bei einer Injektion unter die Haut appliziert. Bis auf den Einstich erleiden die Tiere keine Schmerzen. Der Transponder ist äußerlich nicht sichtbar und verwächst mit dem Bindegewebe. Eine Wanderung findet nicht statt. Der Mikrochip sendet aktiv keine Signale aus. Nur mit entsprechenden genormten Lesegeräten, die die meisten Tierheime, Tierärzte und Grenzstationen besitzen, wird die Markierung lesbar. Übrigens können diese Lesegeräte auch von Privatpersonen und Vereinen gekauft werden.

                                                       

                                                                                                                Quelle: Broschüre  "Individuell wie Ihr Tier" der Firma Virbac, Bad Oldesloe

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                                              Wie alt ist Ihr Hund oder Ihre Katze in Menschenjahren ?

Immer wieder werden wir gefragt:
Wie alt wäre mein Hund oder meine Katze als Mensch?  Hier die Antwort !

Man sieht deutlich, dass die Lebenserwartung eines großen Hundes signifikant niedriger als bei kleineren Hunden oder Katzen ist. Bedenken Sie auch das bei der Anschaffung eines Tieres.

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Flohbefall und die Behandlung...

Flöhe sind blutsaugende Insekten.  Die weiblichen Flöhe legen ihre Eier ins Fell der Wirtstiere ab.  Die Floheier fallen zu Boden und sammeln sich besonders an den Ruheplätzen an.  Aus den Floheiern entstehen Flohlarven, daraus entwickeln sich Flohpuppen, aus denen dann Flöhe schlüpfen.  Flohlarven ernähren sich hauptsächlich von Flohkot.  Erwachsene Flöhe saugen Blut. Flohbefall ist nicht immer leicht zu entdecken.  Bei langhaarigen Katzen und Hunden sind einzelne, schnell durch das Haarkleid fliehende Flöhe leicht zu übersehen.  Einen guten Hinweis auf Flohbefall gibt der im Fell verbleibende ca. 1-3 mm lange, strangförmige, braunschwarze Flohkot. Man kann den Flohkot mit einem Tropfen Wasser auf ein weißes Papier geben und zerdrücken.  Am Rand erkennt man dann eine typische rotbraune Färbung, die durch den hohen Blutanteil des Flohkots zustande kommt, der sich in Wasser löst. Massiver Flohbefall kann zu juckenden Hautentzündungen führen.  Einzelne Patienten entwickeln eine Flohspeichelallergie.  Allergische Tiere reagieren auch dann mit starkem Juckreiz und Ekzemen, wenn sie nur ein einziger Floh sticht.

Bei der Bekämpfung unterscheidet man

1.     die Flohbekämpfung am Tier

2.     die Flohbekämpfung in der Umgebung

3.     die Bandwurmbekämpfung

Die Flohbekämpfung an Hund oder Katze kann durch Kämmen mit einem speziellen Flohkamm, Insektizidhalsbänder, Puder und Sprays erfolgen. Bestimmte Medikamente können eingegeben oder auf die Haut aufgetragen werden (systemische Behandlung). Als besonders einfach in der Anwendung haben sich die sogenannten Spot on Präparate erwiesen. Sie werden meist einmal monatlich auf die Nackenhaut geträufelt. Das Mittel gelangt ins Blut und wird beim Saugen aufgenommen.  Tiere, die auf solche Weise behandelt werden, sollten vorübergehend (bis das Mittel angetrocknet ist) nicht mit Kindern in Kontakt kommen.  Neben der Flohbehandlung am Tier sollen auch die heranwachsenden Flöhe aus der Umgebung entfernt werden.  Durch regelmäßiges, gründliches Staubsaugen der Teppichböden sowie Waschen der Decken werden Floheier, Larven und Puppen weitgehend entfernt.  Bei starkem Flohbefall kann ein Insektizid in Form von Sprays oder sogenannten Foggern, die sich selbsttätig vernebeln, für die Flohbekämpfung in der Wohnung eingesetzt werden.  Dabei werden vorzugsweise der Bereich der Liegeplätze sowie Ecken und Ritzen eingesprüht.  Auch das Auto sollte nicht vergessen werden.

Wichtig:

Der Floh ist Zwischenwirt des Gurkenkernbandwurms.  Hunde und Katzen nehmen Flöhe bei ihrer täglichen Fellreinigung auf und schlucken sie ab.  Die im Floh enthaltenen Jungstadien entwickeln sich im Darm zu erwachsenen Bandwürmern. Hunde und Katzen sollten daher im Rahmen der Flohbekämpfung auch ein Mittel gegen Bandwürmer bekommen. 

 

 

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                                                       Das Schlittenfahren

Häufig beobachten Hundebesitzer, dass sich ihr Liebling auf sein Hinterteil setzt, die Hinterbeine etwas anhebt und so über den Boden rutscht. Diesen Vorgang bezeichnet man als Schlittenfahren. Viele Hundebesitzer glauben, dass es sich dabei um einen Befall mit Würmern handelt. Das trifft jedoch in den seltensten Fällen zu (nur wenn der Hund Bandwürmer hat, und die reifen Glieder aus dem Anus herauskommen) Diese Glieder würden Sie mit bloßem Auge erkennen können. In den allermeisten Fällen kommt das Schlittenfahren jedoch von verstopften oder entzündeten Analdrüsen. Hunde haben beiderseits des Anus eine Drüse (Anal- oder Duftdrüse). Diese Drüsen produzieren ständig ein dünnflüssiges, für die menschliche Nase ausgesprochen übelriechendes Sekret. Hunde "denken" darüber allerdings völlig anders. Für sie ist dieser Duft sehr interessant und dient als Erkennungszeichen zwischen den Artgenossen. Darum beschnuppern sich Hunde gegenseitig in dieser Region und fächeln sich den Geruch durch Schwanzwedeln zu. Das Sekret wird durch Druck beim Kotabsatz aus den Drüsen abgegeben. Ist der Kot zu weich, dickt das Sekret ein, nimmt dann eine pastöse Konsistenz an und kann nicht mehr entleert werden, weil die kleinen Drüsenausgänge verstopfen. Das verursacht beim Hund ein unangenehmes Druckgefühl, und das führt dann zum intensiven Belecken der Analregion oder zum Schlittenfahren. Beides kann dann zu Irritationen der Drüsenumgebung führen. Die prallgefüllten Drüsen entzünden sich und es kann zu einem Abszess kommen, der sich nach außen entleert. Sollten Sie also ihren Hund Schlittenfahren sehen, dann lassen Sie von Ihrer Tierärztin oder ihrem Tierarzt die Analdrüsen Ihres Hundes ausdrücken und bei Bedarf die Entzündung behandeln.

 

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 Der neue EU-Heimtierausweis

Besitzer von Hunden, Katzen und Frettchen können in diesem Sommer weiter wie bisher mit ihren Haustieren verreisen. Bis zum 1. Oktober 2004 gelten für sie die gewohnten nationalen Regelungen. Im November vergangenen Jahres hatte die EU-Kommission einen europaweiten "Haustierausweis" beschlossen, der das Reisen mit Tieren in Europa einfacher machen sollte. Allerdings waren die meisten Mitgliedstaaten nicht in der Lage, die neue Regelung zum vereinbarten Starttermin am 3. Juli 2004 umzusetzen.  Ab 1. Oktober 2004 gelten dann in der EU weitgehend einheitliche Regeln für Haustiere auf Reisen. Hunde, Katzen und Frettchen müssen dann mit Mikrochip (ISO-Norm 11784 oder 11785) oder - übergangsweise noch bis zum Jahr 2011- durch Tätowierung gekennzeichnet sein. Es muss für sie ein neuer, einheitlich gestalteter Heimtierausweis mitgeführt werden, aus dem die gültige Tollwutimpfung hervorgeht. Weitere Impfungen sind nicht vorgeschrieben, können aber in diesen Pass eingetragen werden. Für andere Haustierarten gilt dieser Pass nicht. 

Irland, Schweden und das Vereinigte Königreich dürfen noch für eine Übergangszeit von mindestens fünf Jahren darüber hinausgehende Anforderungen stellen, zum Beispiel die Bestimmung des Tollwut-Titers. EU- Mitgliedsstaaten, die bisher bereits besondere Vorschriften hinsichtlich Echinokokkose oder Zecken hatten, dürfen diese übergangsweise für fünf Jahre beibehalten.

Bei Tieren, die bereits gekennzeichnet und/oder geimpft sind, kann der Tierarzt die Angaben vom gelben "Internationalen Impfpass“ in den neuen blauen EU-Heimtierausweis übertragen.

Wichtiger Hinweis:   Die Impfpässe müssen schon beim Druck individuell durchnummeriert werden, dies führt zu höheren Herstellungskosten. Daher ist die Austellung nicht mehr unentgeltlich, sondern wird nach der gültigen Gebührenordnung für Tierärzte berechnet, und die Kosten müssen leider vom Tierhalter getragen  werden.   Die Ausstellung  des neuen EU-Passes ist ohne Kennzeichnung des Tieres nicht möglich. Die neuen Pässe sind ab sofort in unserer Praxis  vorhanden.

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